Ras Al-Khaimah - Reisebericht

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Ras Al-Khaimah (oft mit RAK abgekürzt) ist eines der 7 Emirate der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Es liegt nördlich des wesentlich bekannteren Emirates Dubai. Obwohl Ras Al-Khaimah einen eigenen internationalen Flughafen hat, wird meist für die Anreise der stärker frequentierte Flughafen von Dubai benutzt. Lediglich mit Charterflügen ist Ras Al-Khaimah von Westeuropa aus direkt erreichbar. Bisher gab es saisonale Verbindungen mit Condor und Air Berlin.
Ras Al-Khaimah ist mit seinem eher ländlich geprägten Charakter mit Dubai nicht vergleichbar. Hochhäuser, riesige Shoppingmalls oder spektakuläre Infrastrukturprojekte sucht man hier vergebens. Das Stadtbild ist meist durch ein bis dreistöckige Häuser geprägt und ist sehr weitläufig verteilt. Rings um das Al Waha Center findet man einen kleinen Souk und einige Geschäfte, die jedoch hauptsächlich auf den einheimischen Geschmack ausgerichtet sind.

 

Kreisverkehr an der Al Hisn Road Geschäfte entlang der Al Hisn Road Moschee an der Al Kasimi Coriche Road
Kreisverkehr an der
Al Hisn Road
Geschäfte entlang der
Al Hisn Road
Moschee an der Al Kasimi
Coriche Road

 

Wer allerdings Ruhe sucht und die gelegentliche Autofahrt nach Dubai nicht scheut, ist hier sehr gut aufgehoben. Alle in Dubai angebotenen organisierten Ausflüge, werden auch von Ras Al-Khaimah aus durchgeführt. So stehen beispielsweise Wüstensafaris, Shoppingtouren und Besichtigungen vom Hotel "Burj al Arab" auf dem Programm.

 

Nationalmuseum von Ras Al-Khaimah Kulturell hat Ras Al-Khaimah nicht sehr viel zu bieten. Eines der ältesten Gebäude ist das sehenswerte ehemalige Fort, welches heute das Nationalmuseum beherbergt. Wir hatten leider kein Glück und standen vor verschlossenen Türen. Die Öffnungszeiten werden wahrscheinlich beliebig gehandhabt, denn Hinweise befanden sich weder am Museum, noch auf dessen Homepage. Äußerlich machte das Gebäude mit den am Eingang stehenden Kanonen einen sehr gepflegten Eindruck.
Nationalmuseum
   
Etisalat Building in Ras Al-Khaimah
Etisalat Building
 

Das Etisalat-Gebäude ist das am markantesten gestaltete Hochhaus in Ras Al-Khaimah. Etisalat ist das nationale staatliche Telekommunikationsunternehmen der Vereinigten Arabischen Emirate. Es wurde 1976 gegründet und hatte bis 2006 das Monopol auf Telefon- und Internetdienste. Mittlerweile telefonieren über 4,5 Millionen Menschen im Land per Handy über Etilsalat, was einer Sättigung von fast 100 % entspricht. Die lokalen Verwaltungsgebäude in den einzelnen Emiraten haben den gleichen Baustil, jeweils mit einer großen Kugel auf dem Dach.

   
Manar Mall in Ras Al-Khaimah Das größte und modernste Einkaufszentrum des Emirats ist die Manar Mall. Seit September 2000 findet man dort 120 Geschäfte mit insgesamt 44.100 Quadratmetern Verkaufsfläche. Den größten Teil beansprucht die französische Supermarktkette Carrefour mit ihrem Hypermarkt. Für die Unterhaltung gibt es das Multiplex-Kino „Grand Manar“ mit 7 Leinwänden und den Indoorspielplatz „Funcity“. Die gastronomische Vielfalt ist ebenfalls groß: Ein italienisches und ein indisches Restaurant bieten neben guter Küche auch einen schönen Ausblick über den angrenzenden See. Im Innenbereich gibt es einen Foodcourt mit 12 verschieden Selbstbedienungsrestaurants, unter anderem mit Kentucky Fried Chicken  (KFC) und Mc. Donald´s. Das in der Nähe befindliche Hilton Hotel bietet jeden Abend regelmäßig verkehrende Shuttlebusse zur Manar Mall an. Dieser Service kann kostenlos genutzt werden. Deutsche Kunden der Citibank haben einen weiteren Vorteil: Die Bank hat in der Mall einen eigenen Geldautomat, an dem man gebührenfrei Geld von seinem Konto abheben kann.
Manar Mall
Innenbereich der Manar Mall
Innenbereich der Manar Mall
   
Hafen mit traditionellen Dows In der Nähe der „Ras Al-Khaimah – Brücke“ befindet sich ein kleiner Gemüsemarkt, der nicht so attraktiv ist, um ihn unbedingt besuchen zu müssen. Wesentlich interessanter sind die am dortigen Pier liegenden Dhows. Diese traditionellen Holzschiffe sind farbenfroh bemalt und transportieren Waren in die benachbarten Länder und zum Teil bis nach Afrika und Indien. Am Pier kann man auch oft einheimische Fischer beim Entladen ihrer gefangenen Fische und beim Reparieren der Fangnetze beobachten.
Hafen mit traditionellen Dows

 

 

Stand: 2005