Außenansicht der Costa Magica

Costa Magica: Schiffsrundgang / Außenansicht

Wenn man in Kiel vom Kreuzfahrtterminal aus, die Uferpromenade weiter Richtung Meer läuft, hat man einen guten Blick auf die am Ostseekai liegenden Schiffe. Die Costa Magica wirkt durch die kantige Form und die starken Abstufungen im vorderen Bereich sehr wuchtig. Von der Seite betrachtet, sieht man ihr durch die Länge von „nur“ 272 m die stolzen 105.000 Bruttoregistertonnen meiner Meinung nach nicht an. Im Vergleich wirkt manch kleineres oder gleichgroßes Schiff von dieser Perspektive aus optisch größer.

Kreuzfahrtschiff Costa Magica von Costa Crociere am Ostseekai im Hafen von Kiel (Deutschland)
Kreuzfahrtschiff Costa Magica von Costa Crociere am Ostseekai im Hafen von Kiel (Deutschland)
Das Heck der Costa Magica (im Vordergrund) und der Bug der MSC Opera (im Hintergrund), aufgenommen im Juni 2009 am Ostseekai in Kiel
Heck der Costa Magica (im Vordergrund) und der Bug der MSC Opera (im Hintergrund)

Das Heck der Costa Magica (im Vordergrund) und der Bug der MSC Opera (im Hintergrund), aufgenommen im Juni 2009 am Ostseekai in Kiel. Während wir im Jahr 2008 mit der MSC Opera zu den „Metropolen der Ostsee“ unterwegs waren, sollte uns 2009 die Costa Magica nach Norwegen und Dänemark bringen. Schön, ein Schiff mit dem man bereits unterwegs war, wiederzusehen. Das Heck der Costa Magica fällt auffällig flach ab. Hinter den großen Fensterflächen im unteren Bereich verbirgt sich das Hauptrestaurant „Ristorante Costa Smeralda“, von dem man während des Essens einen fantastischen Ausblick hat.

Schornstein

Schornstein des Kreuzfahrtschiffes Costa Magica von Costa Crociere
Schornstein der Costa Magica (Costa Crociere)

Der Schornstein der Costa Magica ist natürlich in den Firmenfarben gestrichen und mit dem großen „C“ für Costa beschriftet. Das Schornsteindesign ist eher historisch gestaltet. Die ovale Form und die exakt senkrechte Ausrichtung erinnert an einen alten Dampfer und passt eigentlich nicht zur übrigen modern gehaltenen Schiffsform. Die Gestaltung des Schornsteins der sonst baugleichen Schiffe „Carnival Destiny“, „Carnival Triumph“ und „Carnival Victory“ des amerikanischen Mutterkonzerns Carnival Cruise Lines passt meiner Meinung nach besser zur Bauart dieser Kreuzfahrtschiffe.

In dem Gitter auf der Spitze befinden sich die Kameras für die Live-Bilder für einen der Fernsehkanäle an Bord und für die Webcam-Bilder auf der Homepage von Costa. Eine Kamera ist in Fahrtrichtung und eine nach hinten ausgerichtet. Auf der Website von Costa kann man zusätzlich für jedes Schiff der Flotte die aktuelle Position, die Klimadaten und die Reisegeschwindigkeit abrufen.

Vorschiff des Kreuzfahrtschiffes Costa Magica von Costa Crociere, fotografiert während der Fahrt von Kiel (Deutschland) nach Geiranger (Geiranger)
Vorschiff der Costa Magica, fotografiert während der Fahrt von Kiel (Deutschland) nach Geiranger (Norwegen)

Ich erwähnte bereits, dass es auf der Bugseite keine Außenkabinen gibt und die offenen Decks in diesem Bereich durch Passagiere betreten werden dürfen. Hier behindern keine Glasscheiben den wunderschönen Ausblick nach vorn, so wie ihn auch der Kapitän hat. Natürlich ist der Fahrtwind hier recht heftig und speziell im Nordland sehr kalt. Die Brüstungen sind aber seit weit nach oben gezogen, so dass nur noch der Kopf heraus schaut. An der Oberkante gibt es zusätzlich noch eine Art Spoiler, durch den der Luftstrom über den Kopf gelenkt wird. Mit der entsprechenden Kleidung hält man es hier auch bei zügiger Fahrt aus und kann sich die Seeluft um die Nase wehen lassen.

Costa Magica (Costa Crociere): Brücke
Brücke der Costa Magica
Bug der Costa Magica - Fahrt durch den Geiranger Fjord in Norwegen
Costa Magica – Fahrt durch den Geiranger Fjord

Das Foto ist bei der Fahrt durch den Geiranger Fjord entstanden. Das Betreten der Bugspitze ist eigentlich nur Crewmitgliedern vorbehalten. Es hatte aber anscheinend niemanden gestört, dass auch Gäste von diesem Platz aus das atemberaubende Panorama genossen und Fotos sowie Videos aufnahmen.

Pooldeck

Pooldeck mit Wasserrutsche an Bord des Kreuzfahrtschiffes Costa Magica von Costa Crociere, fotografiert im Hafen von Kiel
Pooldeck mit Wasserrutsche an Bord des Kreuzfahrtschiffes Costa Magica

Das Pooldeck ist stark abgestuft. Dies hat mehrere Vorteile: eine gewisse räumliche Trennung zwischen den Liegestühlen, keine gegenseitige Verschattung, die Bühne kann bei Veranstaltungen besser eingesehen werden und der Platz unterhalb der Stufen kann genutzt werden. Unter dem oberen Bereich liegen Räume mit normaler Deckenhöhe, selbst unter dem unteren Teil gibt es noch Kammern mit sehr niedriger Deckenhöhe für die Lagerung von Reinigungsgeräten. Nachteilig ist, dass durch die Unterteilung die Decksfläche kleiner wirkt und die vielen Treppen nicht besonders gut für gehbehinderte Menschen geeignet sind.

Die Fläche oberhalb der Brückennock, praktisch das Dach der Brücke, ist ebenfalls zugänglich. Von hier aus bietet sich eine außergewöhnliche Perspektive mit dem Blick entlang des Schiffes nach hinten. Für die Bewohner der angrenzenden Kabinen ist dies nicht so angenehm, da man ihre Balkons bequem einsehen kann und dort keine richtige Privatsphäre hat. Auf den beiden äußeren Decksflächen steht jeweils ein Kompass, an dem man den aktuellen Kurs des Schiffes ablesen kann.

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